Zeitfaktor Mi, Jul 19. 2006
Es gibt Menschen, die sind tatsächlich sehr viel am Arbeiten. Zuviel, würde man sagen. Wobei es vielleicht gar nicht so sehr die Arbeit ist, sondern eher die Umstände, wie man arbeitet.
Viele kennen ja das sogenannte Burn-out-Syndrom, beliebt bei vielen stressigen Berufsgruppen. Wikipedia sagt dazu:
Durch ständige Frustration, das Nichterreichen eines Zieles und zu hohe persönliche Erwartungen an seine eigenen Leistungen kann es zu einem Burnout-Syndrom kommen.
Hmnaja, was bedeutet das jetzt? Nicht das Mass an Arbeit macht einen kaputt (sonst würde wohl jeder Schichtarbeiter mit Nebentätigkeit auf dem Zahnfleisch gehen), sondern dass man sich selbst schuldig fühlt, man würde zu wenig tun.
Es gibt immer nur ein bestimmtes Mass an Dingen, die in einem Zeitfenster erledigt werden können.
Wenn man nun hingeht und sich ein Zeitfenster steckt kann man leicht den Fehler machen zu viel Arbeit hineinzustecken. Oder umgekehrt man setzt sich an eine Aufgabe und stellt dann fest dass man nicht fertig wird.
Beides ist ein echtes Problem für den betreffenden, denn obwohl er sehr viel mehr leistet als normal vielleicht üblich hat er doch ständig ein schlechtes Gewissen, kann also auch in dem bißchen Freizeit und Pause zwischendurch nicht abschalten.
Unzufriedenheit, ständiges Gefühl etwas tun zu müssen, etwas vergessen zu haben ist dann die Folge. Oder anders: Es geht einem ständig beschissen.
Bevor das ganze dann soweit geht dass man nur noch in Arbeit versinkt, immer mehr strampelt, sich dann zwischendurch als Held vorkommt nur um am nächsten Morgen wieder vor Stress zu verzweifeln ist es vielleicht ratsam das Gespräch mit anderen zu suchen.
Denn dann läuft etwas falsch. Genau das scheint einem Freund von mir im Moment zu passieren, ich hoffe er hat offene Ohren und Augen.
Denn ein Nebenprodukt dieses im Endeffekt selbst erzeugten Stresszustandes sind natürlich Schutzmassnahmen: KLAGT NICHT, KÄMPFT!
Entliehen von der Bundeswehr, auf die ich hier mal nicht näher eingehen will, nur soviel, ich habe Zivi nicht aus Bequemlichkeit gemacht. ![]()
Aber dieses Motto hier angewendet ist falsch. Klagt, lasst euch helfen. Macht euch nicht kaputt.
Gruss, Niklas
Kinder, die (zu) bekannten Wesen Do, Jul 13. 2006
Moin Moin. ![]()
Schulpflichtige junge Menschen zwischen 06 und 18 Jahren pilgern ständig bei uns in der Gegend rum.
das liegt daran, dass hier drei Schulen sind: Eine Grundschule ein Haus weiter, eine Realschule ein Stück die Strasse runter und eine Berufsschule unten an der Kreuzung.
Genug also um jede Hoffnung in die Menschheit fahren zu lassen.
Die Grundschulkinder verfügen über eine ihrem Alter nicht angemessen scheinende Stimmgewalt, die sie auch in jeder Pause trainieren. Ist das normal?
Ich meine, wenn man sich auf einem nicht wirklich grossen Pausenhof aufhält, warum müssen denn dann alle losgrölen als seien sie auf einem Rockkonzert? Ich schreie doch auch nicht herum wie eine angestochene Sau sobald sich mehr als fünf Leute im Raum aufhalten. *wunder*
Die lieben Realschüler sind ebenfalls seltsam. Haben sich zwar offenbar schon ausgeschrien, aber dafür klappts mit den Körperflüssigkeiten nicht mehr so gut wie zu Grundschulzeiten. Ein Hobby von diesen Kindern ist es vor dem Schultor zu stehen und zu versuchen eine Zigarette so in den Mund zu nehmen dass andere es als lässig empfinden.
Also, der männliche Teil.
Die anderen Wesen, ich sage hier deshalb Wesen da sich unter den drei Pfund Schminke vom Papst bis Micheal Jackson so ziemlich alles verstecken könnte, versuchen möglichst so auszusehen wie Britney, Shakira, Nelly Furtado (schreibt man die Schnalle so?) oder was gerade bei MTV über den Bildschirm zuckt und zappelt.
Das wäre ja soweit auch nicht verwerflich, jedem halt das seine. Leider gehört es aus irgendeinem Grund dazu ständig zu spucken. Grosse Speichelplacken auf den Gehweg. Wenn die Pause vorbei ist kann man an den Spuckepfützen sehen wo kleine Gruppen standen und versucht haben lässig zu wirken. *würg*
Bei den Berufsschülern ist schon das Berufsleben eingekehrt. Einige wenige sind zwar noch auf der Realschulmasche hängengeblieben, die meisten sind jedoch dazu übergegangen sich in der Pause am Kiosk ein Bier zu holen und daneben auf dem Parkplatz beim Finanzamt leerzunuckeln während man sich unglaubliche aber angeblich wahre Geschichten zupfälzert.
Naja, irgendwie macht mir diese Dreistufenlaufbahn ein wenig Angst.... *grusel*
In diesem Sinne bis demnächst, Niklas
Nach der Niederlage gegen Italien: Neue Witze! Sa, Jul 8. 2006
Nachdem ich dann unter zwei Seiten E-Mail Header vom vorherigen Weiterleiten den Witz gefunden habe und mit Lachen fertig bin beschlich mich heute das Gefühl, ihn schonmal gehört zu haben:
Warum machen die Italiener beim Scheißen die Tür nicht zu?
Damit niemand durch das Schlüsselloch gucken kann!
Ich habe mir dann mal alle Witze im Firmenverteiler durchgelesen und bin darauf gekommen, dass das alles Recyclewitze nach folgender Formel sind:
//Alte Witze rauskramen:
$witze = array(
'alte_Ostfriesenwitze.txt',
'alte_Blondinen.txt',
'alte_Oesterreicherwitze.txt',
'alte_Lehrerwitze.txt',
'alte_Beamtenwitze.txt',
'alte_Hollaenderwitze.txt',
'alte_Englaenderwitze.txt'
);
//Funktion um in den alten Witzen das Opfer durch Italiener zu ersetzen:
function new_jokes($datei){
$opfer_alt = substr($datei, -5, -9)
$verbindung = fopen($datei, 'w');
$inhalt = fread($verbindung, filesize($datei);
$neuer_inhalt = str_replace($opfer_alt, 'Italiener', $inhalt);
fwrite($verbindung, $neuer_inhalt);
fclose($verbindung);
}
//Funktion für alle alten Witze anwenden:
array_walk($witze, 'new_jokes');
Und schon hat man alle alten Witze in neue Italienwitze umgewandelt und kann Sie zum hundertsten Mal verschicken! Toll, oder? SpamfilterErweiter
Gruss, Niklas
Timmy und Niklas ... und Kurt Do, Jul 6. 2006
Also wir so heute Abend über Kurt geredet ... und naja, da ham wirs dann mal online gestellt. *gg*
Gruss, Niklas




